Gebet mit dem Tagesevangelium, Montag, 20. April

In der Gegenwart Gottes

Um dich für diese wertvolle Zeit vorzubereiten, werde ruhig und nehme die Luft wahr, die Du einatmest, und die durch Dich hindurchströmt.
Werde nur für einen kurzen Moment ruhig.

Freiheit

Ich bete um die Gnade des Glaubens,
dass ich an alles glaube, was geschehen könnte und geschehen wäre,
wenn ich nur alles Gott übergeben hätte, ihm, der alles aus Liebe geschaffen hat,
dass er fortfahren möge, mich zu erschaffen, mich leite und forme.

Achtsamkeit

In was finde ich im Moment in meinem Leben Hoffnung, Mut und Entwicklung?
Während ich einige Monate zurückdenke,
Bin ich fähig, die Aktivitäten von mir wahrzunehmen, die gute Frucht gebracht haben?
Wenn ich solche Felder wahrgenommen habe,
Entscheide ich mich, ihnen in Zukunft Zeit und Raum zu sichern.

Wort

Jetzt lese ich den Abschnitt der Heiligen Schrift, der für heute vorhergesehen ist.
Ich lese langsam
Und ich nehme den Satz oder die Begebenheit wahr, die mir etwas sagt.

________________________________________
Johannes 6,22–29
In jener Zeit sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren. Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?

Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Es gibt sehr viel Bewegung am See: Boote kommen und gehen, Menschen suchen Jesus und fragen wo er sein könnte – sie brechen auf, um ihn zu finden. Aber auch als sie ihn finden, entzieht er sich ihnen. Er gibt ihnen nicht viel Befriedigung oder Erleichterung in seiner Gesellschaft, sondern ruft sie, sich zu fragen, was in ihren Herzen ist.
• Unser Gebet lehrt uns etwas Ähnliches: niemals werden wir Jesus erfassen oder an einem Ort festhalten können. Mit Jesus zu sein, hilft uns, wirklich das zu sehen, was in unserem Herzen gegenwärtig ist – unser erster Ruf ist nicht Aktion, sondern ein Ruf zum Glauben. Jesus möchte, dass wir uns zum Leben wenden, er möchte uns die Wahrheit offenbaren.
• Hilf uns, oh Herr, dass wir uns Dir mit Respekt nähern. Hilf uns, dass wir zulassen, dass Du uns da findest, wo wir sind, da, wo wir uns im Moment befinden. Reinige unser Suchen nach Dir, gib, dass wir Dich nicht nur wegen unserer persönlichen Gewinne suchen.

Zwiegespräch

Was ist während des Gebetes in mir vorgegangen?
Bin ich getröstet, beunruhigt, oder indifferent?
Ich stelle mir Jesus vor, der nahe bei mir ist, oder neben mir sitzt
und lasse ihn alles wissen, was ich fühle.

Abschluss

Ich danke Dir, o Herr, für jede Einsicht, die Du mir während dieser Zeit geschenkt hast, in der ich über den Text der Heiligen Schrift gebetet habe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Advertisements
Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen

Gebet mit dem Tagesevangelium, Freitag, 17. April 2015

In der Gegenwart Gottes

Ich versuche jetzt, die Zeit außer Acht zu lassen
und mich auf mein Leben zu konzentrieren, auf das physische Leben – hier in dieser Zeit, und auf das geistliche Leben.
Ich versuche, mir vorzustellen, wie Jesus bei mir sitzt
Und ich spreche mit ihm über alles, was mir in meinem Leben geschehen ist.
Ich versuche zu verstehen, dass Jesus in ungezählten Möglichkeiten
In die täglichen Situationen meines Lebens eintritt.
Nun, das Leben geht schnell vorbei und viele Sachen passieren.
Verschiedene Belastungen und Verpflichtungen blockieren oft diese Aufmerksamkeit für die Gegenwart Gottes in meinem täglichen Leben. Dafür bin ich verantwortlich und ich möchte etwas dagegen machen.
Für nun versuche ich, ruhig und offen für das da zu sein, was mir Seine Gegenwart sagen möchte.

Freiheit

Ich bitte um die heilige Gnade,
dass ich meine eigenen Sorgen vergesse,
dass ich offen bin für das, was Gott von mir möchte,
dass ich mich der Führung des Schöpfers überlasse, der mich liebt.

Liebende Aufmerksamkeit

Ich frage mich, wie ich mich jetzt fühle?
Bin ich vielleicht müde, gestresst, oder nicht in Form?
Wenn etwas davon in mir existiert,
kann ich versuchen, diese Sorgen, die mich beunruhigen beiseite zu lassen?

Wort

Gott spricht zu jedem von uns persönlich.
Daher muss ich so zuhören, dass ich fühle, was er mir sagen möchte.
Ich lese den Text einige Male, danach werde ich hören….
________________________________________

Johannes 6,1–15
In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.
________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?

Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Jesus lebte in einer Gemeinschaft mit vielen Traditionen und Ritualen. Er akzeptiere das, aber er rief die Menschen, tiefer in die Realität zu schauen. Während Ostern nahte, bewegte er die Menschen, die ihn auf dem Hügel trafen, so dass sie seine Wichtigkeit in einer neuen und tieferen Dimension begreifen konnte.
• Jesus wollte sie nicht nur mit dem Vergangenen (Traditionen), sondern auch mit ihrem nächsten verbinden und zu einer größeren Gemeinschaft. Für einige Menschen war dieser Moment des Wunders der Anlass, dass sie sich wünschten, dass Jesus ihr König wird. Für Jesus war dies der Moment zum Gebet über zu gehen, der Ruf, Zeit mit Gott zu verbringen.

Zwiegespräch

Jesus spricht zu mir im Text der Heiligen Schrift.
Gibt, dass ich Deinem heutigen Ruf antworte.
Lehre mich, dass ich Deine Hand, die in meinem täglichen Leben handelt, kenne.

Abschluss

Ich danke Dir o Herr, dass ich diese Momente nur mit Dir verbringen konnte.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen

Gebet mit dem Tagesevangelium, Donnerstag, 16. April 2015

In der Gegenwart Gottes
Ich denke einen Moment an die Gegenwart Gottes um mich herum und in mir nach.
Der Schöpfer von Allem, der Sonne und des Mondes, der Erde,
aller Moleküle und Atome, von allem, was existiert und von allem, was ist.
Gott ist in jedem meiner Herzschläge gegenwärtig. Er ist jetzt in mir.

Freiheit

Ich bitte um die heilige Gnade,
dass ich meine eigenen Sorgen vergesse,
dass ich offen bin für das, was Gott von mir möchte,
dass ich mich der Führung des Schöpfers überlasse, der mich liebt.

Liebende Aufmerksamkeit

In was finde ich im Moment in meinem Leben Hoffnung, Mut und Entwicklung?
Während ich einige Monate zurückdenke,
Bin ich fähig, die Aktivitäten von mir wahrzunehmen, die gute Frucht gebracht haben?
Wenn ich solche Felder wahrgenommen habe,
Entscheide ich mich, ihnen in Zukunft Zeit und Raum zu sichern.

Wort
Jetzt lese ich den Abschnitt der Heiligen Schrift, der für heute vorhergesehen ist.
Ich lese langsam
Und ich nehme den Satz oder die Begebenheit wahr, die mir etwas sagt.

________________________________________

Johannes 3,31–36
Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an. Wer sein Zeugnis annimmt, beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist.
Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.

________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?

Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Im Johannesevangelium wird Jesus mehr als zentrale Person für unser Heil dargestellt. Unsere Aufgabe ist es, die Werte von Jesus zu leben. Sein zentraler Wert ist die Liebe. Wir gehören zu Gott, wenn wir aus Liebe leben.
• O Herr, hilf mir in dieser endlosen Bemühung, meinen Nächsten zu lieben.
• Einige Menschen verbringen die meiste ihrer Lebenszeit damit, ihren Nächsten zu suchen. Warum? Weil wir in zwischenmenschlichen Beziehungen leben. Sie bestimmen die Lebensqualität. Unsere Beziehung mit Gott ist tiefer, als alle zwischenmenschlichen Beziehungen. Daher ist es gut, ihr mehr Zeit zu widmen.
• Die Zeit, die wir im Gebet verbringen bringt immer Frucht, auch wenn wir im Gebet abgelenkt sind, oder Trockenheit fühlen. Im Gebet sind wir Gott gegenüber offen, der uns heilt und stärkt.

Zwiegespräch

O lieber Herr, hilf mir jeden Tag
Dass ich dich mehr suche.
Erfülle mein Herz mit Liebe zu Dir.

Abschluss

Ich danke Dir, o Herr, für jede Einsicht, die Du mir während dieser Zeit des Gebetes mit der Heiligen Schrift geschenkt hast.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen

Gebet mit dem Tagesevangelium, Mittwoch, 15. April 2015

Gebet mit dem Tagesevangelium, Mittwoch, 15. April 2015

In der Gegenwart Gottes

Jesus wartet darauf in mein Herz einzutreten, schweigend, und ohne aufzufallen.
Er kommt mit Liebe und grenzenloser Kraft.
Dass mich Freude durchdringen möge, in seiner Nähe zu sein!

Freiheit

Das folgende Gebet hilft uns, uns Gott zur Verfügung zu stellen. Der hl Ignatius beschreibt dieses “Vorbereitungsgebet” als eine Bitte an Gott, dass alle meine Absichten, Handlungen und Beschäftigungen allein auf den Dienst und Lobpreis Gottes ausgerichtet seien.“ (Geistliche Übungen Nr. 46)
Du kannst das mit folgenden Worten versuchen:
O Herr, ich möchte mich für diese Zeit gut vorbereiten.
Ich möchte völlig bereit sein, sensibel und zur Deiner Verfügung stehen.
Ich bitte Dich, hilf mir, dass ich meine Ziele kläre und reinige.
In mir existieren so viele widersprüchliche Dinge.
Ich lasse zu, dass ich mich mit Dingen belaste, die nichts wert sind und die vergänglich sind.
Ich weiß, wenn ich Dir mein Herz übergebe, wird, was immer ich mache, dazu führen, mein Herz zu erneuern.
Und alles, was ich heute gemacht habe, alles, was ich heute machen werde,
Alle Begegnungen, Meditationen – sogar auch meine Frustrationen und Gefühle,
Besonders die, in dieser Zeit des Gebetes, in meinem ganzen Leben, kann ich in Deine Hände geben.
O Herr, ich bin Dein. Mach mit mir, was Du willst. Amen.

Liebende Aufmerksamkeit
Während ich zu meinen täglichen Verpflichtungen zurückkehre,
Erinnere mich daran, o Herr,
Dass Du immer nahe bei mir bist.
Niemals muss ich verzweifeln.

Wort

Verbringe diese Zeit, indem Du Dich darauf konzentrierst, das zu hören, was Gott Dir vielleicht während dieser Gebetszeit sagen könnte, um das zu hören, was in Deinem Herzen lebt. Schließe die Augen einen Augenblick. Während Du mit geschlossenen Augen verweilst, gebrauche diese oder andere ähnliche Worte: “hier bin ich, o Herr. Hier bin ich.” Wenn Du fertig bist, öffne die Augen und lies, bete.

________________________________________
Johannes 3,16–21
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.
Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?

Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Ich nehme einige Zeit meines Gebetes, um wahrzunehmen, was Gott tut, auch wenn es mir schwerfällt, meine Bedürfnisse und Anliegen zur Seite zu legen. Das Wort Gottes sucht eine Heimat in meinem Herzen und ruft mich zum Leben – zum ewigen Leben. Siehe, wie Gott die Welt liebt, er sendet Jesus, so dass ich wahrhaft leben kann.
• Wenn ich erwäge, wie sehr Gott die Welt liebt, bringt es mich dazu, für alle Geschöpfe Gottes zu beten, für alle Menschen Gottes – dass wir alle wiedergeboren werden, weil wir auf Jesus hören.

Zwiegespräch

Wo befinden sich die Schlüsselwörter, die mir die Liebe Gottes zeigen können?
Wo bin ich gerufen zu vergeben, zu verstehen, Vergebung zu suchen, mich zu verbessern?
Wo wurde ich durch Liebe bewegt, oder durch Angst?
Teile Deine Gefühle mit Jesus.

Abschluss

Ich danke Dir o Herr, für alle Einsichten, die Du mir in diesen Momenten mit Dir geschenkt hast.
Ehre sei dem Vater und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen

Gebet mit dem Tagesevangelium, Dienstag, 14. April

In der Gegenwart Gottes

Wenn ich eingeladen bin, bei einem Freund zu sein,
kann ich das kaum erwarten und fühle mich geehrt.
Wenn Gott mich einlädt, einige Momente in seiner Gegenwart zu verbringen,
möchte er, dass ich seine Liebe erkenne und fühle.
Mit Vertrauen und Hoffnung öffne ich meinen Verstand und mein Herz dem Herrn,
und bitte, dass er mir helfen möge, aufmerksamer für seine Liebe und Gegenwart zu sein.

Freiheit

Ich bete um die Gnade des Glaubens,
dass ich an alles glaube, was geschehen könnte und geschehen wäre,
wenn ich nur alles Gott übergeben hätte, ihm, der alles aus Liebe geschaffen hat,
dass er fortfahren möge, mich zu erschaffen, mich leite und forme.

Achtsamkeit

In was finde ich im Moment in meinem Leben Hoffnung, Mut und Entwicklung?
Während ich einige Monate zurückdenke,
Bin ich fähig, die Aktivitäten von mir wahrzunehmen, die gute Frucht gebracht haben?
Wenn ich solche Felder wahrgenommen habe,
Entscheide ich mich, ihnen in Zukunft Zeit und Raum zu sichern.

Wort

Ich lese das Wort Gottes langsam, vielleicht auch einige male,
Und höre, was Gott zu mir spricht.
________________________________________

Johannes 3,7–15

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von Neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?
Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?

Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Nikodemus war ein kluger Lehrer, aber es fehlte ihm eine bestimmte Weisheit. Er hatte gelernt, die offizielle Lehre zu zitieren, aber wer war nicht imstande, die Macht Jesu zu erkennen, der gut wusste, von was er sprach.
•Vor Gott akzeptiere ich meine Gewohnheiten und Tendenzen und das, was ich bevorzuge. Ich bitte Gott, dass er mir die Freiheit geben möge, die ich benötige, so dass mich das Wort Jesu berühren möge, dass ich in mir der Wunsch erwacht, dass ich für mich die Freiheit ersehne, die Jesus für mich ersehnt.

Zwiegespräch
Wie reagiere ich, wenn ich auf der Basis der Heiligen Schrift bete?
Bin ich getröstet, beunruhigt, oder bin ich kalt geblieben?
Ich stelle mir Jesus vor, wie er bei mir weilt, oder sitzt
Und erzähle ihm alles, was ich fühle.

Abschluss
O Herr, danke für diese Augenblicke, die ich nur mit dir verbracht habe.
Ehre sei dem Vater und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen

Gebet mit dem Tagesevangelium, 12. April 2015 – Sontag der Göttlichen Barmherzigkeit

In der Gegenwart Gottes

Es ist wunderbar, mit Freunden zusammen zu sein, in ihrer Nähe.
Wenn ich mit Dir bin, o Herr, dann weiß ich, dass ich in der Gegenwart meines Schöpfers bin.
Du hast mich aus Liebe geschaffen.
Du kennst sogar alle Haare, die ich am Kopf habe.
Deine Gegenwart, o Herr, ist größer, als alles.

Freiheit
Wenn Gott mir etwas sagen wollen würde, könnte ich ihn hören?
Wenn er mich ermutigen wollen würde, und mich herausfordern wollen würde, könnte ich das wahrnehmen?
Ich bitte um die Gnade, von persönlichen Sorgen befreit zu werden
Und um die Offenheit für das, was Gott mir mitteilen möchte.

Liebende Aufmerksamkeit

In der Gegenwart des Schöpfers, der mich liebt,
schaue ich ehrlich die Erlebnisse des vergangenen Tages an,
die Aufstiege zu den Gipfeln und die Abstiege in die Routine, dieses mittelmäßige Klima des Alltages.
Kann ich sehen, wo Gott in all dem gegenwärtig war?

Wort
Lies den Abschnitt der Heiligen Schrift, langsam, einige Male, und sieh, ob es irgendein Wort oder einen Ausdruck gibt, der zu Dir in einer besonderen Weise spricht, und bleibe in diesem Fall so lange dabei, wie es zu Dir spricht, bevor Du weiter machst.
Das ist ein Prozess, wie das Lutschen eines sehr süßen Bonbons. Versuche nicht, diesen Ausdruck selbst zu analysieren, so wie Du ein Bonbon nicht beißen würdest, oder es chemischen Prozessen unterwerfen würdest, bevor Du es schmeckst.

Oft beschäftigt ein Ausdruck/Wort die nötige Aufmerksamkeit unserer unbewussten Gedanken, bevor unsere Aufmerksamkeit den Grund für diese Verführung erkennt. Darum ist es gut, bei diesem Ausdruck so lange zu verweilen, wie möglich, ohne bei dieser Gelegenheit zu versuchen, ihn zu analysieren.

Es gibt verschiedene Dinge, die in unseren Gedanken vorbeiziehen können, und die meine Aufmerksamkeit ablenken, die mich unangenehm berühren, ob wohl auch einige Gedanken, die mich nicht stören, mein Gebet behindern können. Diese können ein Spiegel sein, der Licht auf den Verlauf meiner Aufmerksamkeit wirft, Gedanken, Erinnerungen, Reflektionen, Fantasien, Hoffnungen, Wünsche, meine Gefühle der Angst, so dass ich darum bete, unbeeinflusst davon zu sein, dass sich die Worte Gottes und meine Gedanken und inneren Gefühle vermischen.

________________________________________

Johannes 20,19–31

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Thomas, genannt Didymus – Zwilling –, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen.
Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?
Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Thomas ist bekannt für seine großen Worte: er hatte es klar, was er tun wollte, und was ihm nicht gefallen würde. Dennoch sehen wir den wahren Thomas, als er Jesus von Angesicht zu Angesicht begegnet, er kennt seinen Herrn und Gott. So wie es aussieht, vergaß er die Notwendigkeit Bitten zu stellen, Fragen auszubreiten und den Wunsch nach einem Beweis.

• O Herr, Du siehst weiter, als meine Worte und Du siehst das, was in meinem Herzen verborgen ist.
• Hilf mir, Herr, dass ich in dieser Gebetszeit vor Dir verweile, Dich Auge in Auge sehe, und Deine Worte höre. Du kennst Die Bedürfnisse meines Verstandes und meines Herzens – Du hast meine Worte gehört. Jetzt möchte ich Deine Stimme hören und in Deiner Gegenwart sein. Ich lasse jetzt meine Bitten beiseite, so dass ich das empfangen kann, was Du mir jetzt anbietest.

Zwiegespräch

O lieber Herr, Du bist immer nahe bei mir.
Gib mir ein Herz, das immer an Dich glaubt.
Danke, dass Du mich liebst.

Abschluss

Ich danke Dir o Herr, dass ich diese Momente nur mit Dir verbringen konnte.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen

Gebet mit dem Tagesevangelium, Donnerstag der Osteroktav 09 April 2015

In der Gegenwart Gottes
Das, was für mich gegenwärtig ist, ist das, was mich in meiner Existenz beeinflusst.
Ich reflektiere über die Gegenwart Gottes, der immer in Liebe bei mir ist,
Inmitten von vielen Dingen, die Einfluss auf mich ausüben.
Ich halte inne und bete, dass ich zulassen möge,
Dass er mich in meiner Existenz beeinflusse, in meinem Leben, in diesem Moment.

Freiheit

Gott kennt meine Freiheit, sie ist für ihn nicht fremd.
Der Geist des Herrn ist es, der den tiefsten Wünschen meines Herzens Leben gibt,
der mich unbemerkt zu allem Guten hinleitet.
Ich bitte um die heilige Gnade, dass ich dem Geist erlaube, dass er mich völlig ausfüllt.

Achtsamkeit

Hilf mir, o Herr, dass ich aufmerksamer für Deine Gegenwart werde.
Lehre mich, wie ich Dich in den anderen erkenne.
Erfülle mein Herz mit Dankbarkeit für all die Momente
In denen du mir durch andre Menschen deine Fürsorge für mich gezeigt hast.

Wort
In meinem jetzigen seelischen Zustand verweile ich auf dem heutigen Text mit Vertrauen und Hoffnung.
Ich glaube, dass der Heilige Geist gegenwärtig ist.
Und dass er mich inspirieren kann, zu entdecken, was dieser heutige Text zu mir spricht.
Lies mit Aufmerksamkeit und Verständnis, nimm wahr, was in Deinem Herzen vorgeht.

________________________________________

Lukas 24,35–48
Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.
Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.
Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen.
Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.
Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.
________________________________________

Was möchtest Du mir sagen, Herr?

Einige Gedanken über den heutigen Abschnitt der Heiligen Schrift:

• Die Jünger empfingen einen zweiten Bericht über die Gegenwart Jesu und sprachen darüber, aber sie waren noch immer nicht bereit, die Botschaft direkt von ihm zu empfangen.
• “Friede sei mit Euch!” Ich bitte den auferstandenen Christus, dass ich in diesen Ostertagen nicht nur einen Bericht empfange, sondern in meinem Herzen das Geschenk des Friedens Jesu empfangen kann.
• Jesus weiß, dass düstere und freudige Gespräche irreführend sein können. Er möchte uns im Frieden bestärken und uns zu einem Leben in Fülle hinführen.

Kehre zum Wort zurück, betrachte es, und lasse zu, dass es Dich ändert.

Zwiegespräch

O lieber Herr, hilf mir jeden Tag
Dass ich dich mehr suche.
Erfülle mein Herz mit Liebe zu Dir.

Abschluss

Ich danke Dir, o Herr, für jede Einsicht, die Du mir während dieser Zeit des Gebetes mit der Heiligen Schrift geschenkt hast.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt,
und alle Zeit,
und in Ewigkeit
Amen.

Veröffentlicht unter Geistliches Schatzkästchen