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Willkommen im Geistlichen Schatzkästchen. Hier findet Ihr überwiegend Meditationen und Gebete.
Rechts gibt es noch die Kategorien Gebetskästchen und Politisches Kästchen und Albanisches Kästchen, die letzten beiden Links werde ich nicht besonders pflegen.

Gottes Segen und viel Spaß auf der Seite

Sr. Mirjam

 

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Mit Kaffeetasse heimlich Messe gefeiert: Die Geschichte des Christentums in Albanien

Eigennützig wie ich nun mal bin, weise ich die geneigte Leserschaft auf einen kürzlich von mir veröffentlichten Artikel über die Kirchengeschichte Albaniens hin.

„Von Jerusalem bis hin zur Provinz Illyrien habe ich die rettende Botschaft von Christus verbreitet und ihr Geltung verschafft“: So schreibt der heilige Paulus im Römerbrief (15,19). Auf der heutigen Landkarte findet man an der Stelle des ehemaligen Illyriens ein kleines Land: Albanien.

Quelle: Mit Kaffeetasse heimlich Messe gefeiert: Die Geschichte des Christentums in Albanien

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Best of….

Also gestern sind ja so richtig schon die Wellen hochgegangen, während ich mich besser in unsere Kapelle zurückgezogen hatte. Anbetung, Ihr wisst schon.

Nun komme ich dazu, genüsslich nachzulesen, was da gestern alles gesprochen wurde, zum Teil habe ich auch kommentiert.

Anonym möchte ich hier die besten Stücke gesammelt präsentieren. Ich glaube, das war für die meisten ein gemütlicher Abend und einige Beiträge sind tief und gut, die anderen witzig. Den Rest lass ich weg. Enjoy!

 

Hallo Mirjam, ja unfreundliches reagieren darauf ist natürlich nicht ok, da stimme ich dir zu. Ich wollte dir auch lediglich meinen Eindruck von dort mitteilen ☺ und ich bin normalerweise auch eher für etwas andere Musik in der Liturgie, aber es hat mich trotzdem sehr berührt und ich konnte gut mit beten, was mich erstaunt hat und wie gesagt ich hatte das Gefühl dass es da wirklich um den Glauben und primär um Jesus kennenlernen ging und nicht um die Leute die da mitwirken. Ich glaube nicht, dass uns das Angst machen muss, im Gegenteil, wenn wirklich der Großteil der Leute die da waren tatsächlich Jesus sucht, dann ist das doch etwas wunderbares und etwas was uns auch Hoffnung geben kann und Mut machen kann. Und die Vorträge von Johannes Hartl fand ich auch allesamt super inspirierend für mein Glaubensleben ( kennst du die Vorträge?) die sind nämlich auch sehr klar finde ich und gar nicht so von wegen: ich sag mal das was die Mehrheit anspricht!

Mirjam Beike:  Hatte ich in dem Artikel ja auch geschrieben. Ich komm einfach nicht drauf, von was der Mann redet. Zum einen rennt er mit seinen zu engen Klamotten da auf und ab, zum anderen redet er mal von einem Punkt, dann kommen irgendwie 10 Untergeschichten und dann gehts weiter. Ich hatte ja einen Podcast versucht zu hören, aber ich habe es nicht länger als 5 Minuten geschafft, es hat mich so irritiert. Ich wußte nicht, was das soll. Dann habe ich einen zweiten Podcast angemacht, weil ich dachte, ok. vielleicht ist der andere Vortrag verständlich, kann ja sein, dass es nicht mein Thema ist. War aber genau gleich. Ich habe es dann ausgemacht. Ich kann von diesen Vorträgen offenbar nicht nur nichts mitnehmen, ich komme mir die ganze Zeit vor, wie in einem Satirefilm über Prediger.

N.N.: Oh ok, 😂 hm ist halt auch nicht jeder gleich, ich kann dem sehr gut zuhören, aber ist ja auch gut, dass es unterschiedliche Leute und Stile gibt wie man sowas weitergibt ☺ , dann ist das eben für dich scheinbar einfach nicht so das wahre 🙈 , aber das ist ja auch nicht schlimm ☺! Solange wir alle das selbe suchen und das ist im Kern Jesus! Im Gebet verbunden!

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Ich habe so oft erlebt, dass Menschen, die sich sehr engagieren, heftig attackiert werden, sogar aus eigenen (christlich-katholischen) Kreisen.Auch fast alle Heiligen wurden oft unheimlich angegriffen und angeprangert, um erst vieeel später Anerkennung zu finden.Deshalb versuche ich einen wirkenden Mitchristen weniger pauschal zu tadeln und stattdessen mehr punktuell zu loben.  🙂

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Außerdem sind wir alle uns sicher in dem Punkt einig, dass Johannes Hartl eine zwei Nummern größere Hose braucht. Vielleicht hilft es, wenn wir uns auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren.

 

Ich habe wirklich kein Auge für enge Hosen und knappe Jackets. Ist der Hartl attraktiv?

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Das klingt irgendwie nach Loriot.

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wenn ein Charismatiker Hundekacke nicht wegbeten kann, was für ein Charismatiker soll das dann sein? Hm?

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Wenn der Mensch im Mittelpunkt steht, nicht Jesus, das kann ÜBERALL passieren. Und schneller, als man denkt. Alte Messe, Neue Messe, Charismatisch, traditionell, völlig wurscht. Kurz nicht aufgepasst und wumms es geht nicht mehr um Jesus. Das ist einfach der immerwährende Aufruf zur Umkehr. (Da steckt übrigens auch „mehr“ drin, nur mal so)

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Schweigen ist von der Kirche anerkannt!

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Es wird sich wahrscheinlich immer was finden, was noch grauenhafter ist – aber das kann, Hand auf’s Herz, ja nicht der Maßstab sein. 😉

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immerhin schonmal „doof“, danke 🙂

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Ich glaube, so langsam kann ich mich bei Johannes Hartl als persönlicher Referent bewerben

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Warum die MEHR für mich WENIGER ist

In der Mitte derimg_20160305_110643 Anbetung steht nicht der Mensch, sondern Gott. Wir richten uns nach dem Willen Gottes aus, weil er der Schöpfer, Besitzer und Erhalter des Lebens ist. Wenn in der Mitte der Anbetung die eigenen Gefühle des Menschen stehen, so wie die Menschen es möchten, wie es die Menschen anspricht, so ist dies eine Anbetung, die nicht Gott in die Mitte stellt.

Auf der MEHR Konferenz macht man Gottesdienste für Leute, die Gottesdienste normalerweise nicht mögen. Die Fragen, die man sich stellt sind die: Wie können wir Menschen erreichen, die nicht in die Kirche gehen. Wie können wir viele Menschen erreichen? Das sind gute, missionarische Fragen.

Aber man beantwortet diese Fragen, indem die Gottesdienste so gestaltet werden, dass die Menschen kommen. Das ist die erste Mission der Gebetshausbewegung. Es sollen Leute kommen, egal ob gläubig oder nicht und egal welcher Konfession, möglichst viele, möglichst alle, möglichst JUNGE Leute. Es geht um die Breitenwirkung. Viele Befürworter dieser Methode wischten meine Bedenken hinweg mit den Worten: schauen Sie sich doch den Altersdurchschnitt an. – Darauf kann ich nur antworten: Altersdurchschnitt sagt nichts über die Qualität einer Veranstaltung aus. Was nützt mir ein niedriger Altersdurchschnitt, wenn die Veranstaltung eine Veranstaltung ist, die den Geschmack der jungen Leute in den Mittelpunkt stellt, einfach, damit der Laden voll wird?

Das Konzept der MEHR ist entsprechend:  Welche Musik hören die meisten Leute, was ist ihrer Geschmack? Und dann wird die Musik nach dem Geschmack der Zielgruppe ausgesucht, Rock und Pop. Normalerweise hören die Leute ja auch keine Predigten in ihrem Alltag, sondern Unterhaltung, so wie die Unterhaltung im Fernsehen abläuft, oder in kurzen Internetspots. Also wird die Predigt locker spritzig witzig gestaltet, wie eine Show, mit Pantomime, Anspielungen, eine perfekte Show, damit die Leute angesprochen werden. Derjenige, der da am meisten Auftritte hat, kleidet sich in enge Hosen, mit einem Jackett drüber, das mindestens eine Konfektionsnummer zu eng ist, er läuft auf der Bühne hin und her, und bewegt sich dabei, wie soll ich es sagen, etwas sonderbar, es erscheint mir betont weiblich. Er benutzt eine etwas aufgesetzte Redeweise, benutzt Wörter, die vielleicht nicht jeder versteht, aber die Zielgruppe der eher kirchenfernen jungen Leute schon, dazwischen gibt es immer gerne englische Worte, in Anlehnung an die amerikanisierte Veranstaltung. Finden die jungen Leute alle Amerika so hipp? Ob das in den nächsten Jahren auch noch so angesagt bleiben wird, vielleicht wird es bald mehr spanische Wörter geben, wer weiß. Es ist jedenfalls nicht mein Stil, nichts, das mich irgendwie ansprechen würde, im Gegenteil, es hindert mich daran, zuzuhören. Trotzdem habe ich vor zwei Tagen in einen der Podcasts reingehört. Aber leider kann ich nicht sagen, über was da gesprochen wurde. Es ging vom hundertsten ins tausendste, einmal hier einen Happen, einmal dort einen Happen. Es war eine Show, eine Darstellung, bestimmt unterhaltsam durch die Bekleidung, durch die Bewegungen, den Neusprech… und will wirklich jemand einen roten Faden finden? Mir war es jedenfalls nicht gegeben.

Man kann ja sagen, prüfet alles, das gute behaltet. Kann man nicht einfach mal diese Musik und lila-rosa Art der Bestrahlung weglassen? Die laute Geräuschkulisse etwas runterschrauben? Aber wenn man diese Art Musik, mit Band, Schlagzeug, Licht allem Drum und Dran weglässt, hat es keinen Erfolg.  Diese Sache funktioniert nicht, wenn nicht die „richtige“ Musik dabei ist. Der Gottesdienst wird nach Bedürfnissen ausgerichtet von Menschen, die nicht in die Kirche gehen. In Deutschland hat das bisher weniger funktioniert, aber in den USA hat es eingeschlagen, weil die Menschen religiöser sind. Die MEHR-Konferenz ein amerikanisiertes Event. Die Menschen in den USA gehen jede Woche in solche Gottesdienste, gehen wieder weg, suchen sich etwas anderes, es sind protestantische Freikirchen dort, man sucht sich die Gemeinde nach Gusto,  die Fluktuation ist größer. In Deutschland ist die Menge der Atheisten größer, daher ist dieses Konzept in Deutschland nicht so erfolgreich, außerdem gehören Katholiken in ihre Gemeinde durch ihren Wohnsitz, was die Fluktuation eindämmt, und auch, dass man sich seine Gemeinde nach Gusto sucht, ganz abgesehen davon, dass die hl. Messe einheitlicher gefeiert wird. Da hier in Deutschland diese Art Gottesdienst also nicht wirklich ankommt, findet sie als Großevent statt, wie der MEHR, und nicht als regelmäßiger Gottesdienst.

Der Gottesdienst den wir halten, ist nicht dazu da, dass der Geschmack von Menschen, die nicht an Gott glauben, befriedigt wird. Im Gottesdienst weidet Gott, der Hirt seine Schafe. Der Gottesdienst dient nicht dazu,  die Böcke zu bespaßen. Der Gottesdienst ist für die Schafe da, die Gott, den Hirten in ihrer Mitte haben, ihn anbeten und von ihm unterrichtet werden. Es ist eine Begegnung der Schafe mit ihrem Hirten. Wir sollen Gott so anbeten, wie Gott es möchte, nicht wie wir es uns ausdenken, oder es dem letzten Schrei entspricht, oder dem, was in der Diskoszene gerade angesagt ist… Das Ziel eines Gottesdienstes ist es, Gott anzubeten, nicht Ungläubige zu bespaßen. Dafür gibt es die Aufgabe der Mission, die außerhalb des Gottesdienstes stattfinden sollte. Und die Frage ist es, ob da, außerhalb überhaupt Mission stattfindet und wenn ja, dann wie.

Zum Thema Anbetung 24/7, wie es auf Neusprech heißt, kann ich nur sagen: Geht in Augsburg zu den Sternschwestern, wenn Ihr dort seid, oder zur Knotenlöserin, geht zu den Clarissinnen mit der Anbetung, Tag und Nacht, in Koblenz, in Mainz, in Düsseldorf zu den Zisterzienserinnen. Diese Anbetung gibt es seit hunderten von Jahren. Das ist nicht neu.

Das sind einige Gründe, warum ich mich mit der MEHR nicht anfreunden kann. Ich glaube nicht, dass es der richtige Weg ist, tiefgreifend zu missionieren. Leider fällt mir besonders negativ auf, dass gerade auf sozialen Netzwerken eine Art Überschwemmung und Massenbegeisterung stattgefunden hat, die jede kritische Stimme sofort unterdrückt hat. Es wurde mir abgesprochen, zu fühlen, was ich nun mal fühle, wenn mir rosa-lila Rockkonzertphotos mit der Bildunterschrift: „Hl. Messe auf der MEHR “ auf Facebook entgegengegeschrien haben. Und ich fühlte mich entsetzt. Auch dieses Gefühl wurde mir abgesprochen. Ich dürfe nicht so fühlen. Ich müsste begründen, warum ich so fühle.  Jeder geistliche Begleiter weiß, dass man einem Menschen die Gefühle, die er hat, und seine Wahrnehmung nicht absprechen kann. Das hat keinen Sinn. Ein Mensch fühlt, was er fühlt. Diese Gefühle als falsch zu deklarieren, ist verletzend. Zu fordern, sie zu rechtfertigen und zu begründen, ebenfalls. Es ist, wie es ist. Es scheint mir aber genau das der Gebetshausbewegungsstil zu sein: Wer nicht mit jubelt, wird noch mehr mit Fotos und Begeisterungsberichten zu geschwemmt. Ich wurde bewußt von Gebetshausbewegungsfans auf diesen Seiten markiert, damit diese Fotos mir auf Facebook ihre Präsenz entgegenschreien. Damit ich gezwungen werde, zu lesen, wie toll das doch ist. Wer nicht mit jubelt, dem werden seine Gefühle abgesprochen, der muss seine Gefühle begründen, dem wird gesagt, er war nicht da, er habe die Erfahrung nicht gemacht. Das ist eine Taktik. Ich nehme sie als verletzend wahr. Ich entnehme ihr auch, wie unsicher die Leute sind, die eine solche Taktik nötig haben. Sie zeigt mir, dass mein Platz nicht in dieser Bewegung ist, da ich den Menschen ihre Freiheit lassen möchte, was sie fühlen und glauben.

 

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Verhältnismäßigkeit

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Da haben wir sie also gehabt, die Silvesternacht 2016/17 in Köln. Wie aus der Presse bekannt wird, waren sogar 2000 „fahndungsrelevante Personen“ nach Köln gereist. (Quelle 1  und Quelle 2 ) Diese Personen hätten sich über soziale Netzwerke verabredet.

Die Polizei musste sogar Verstärkung anfordern, kreiste diese Personen ein und führte eine Personenkontrolle durch, die zu Festnahmen, Festsetzungen und Platzverweisen führte.

Erschreckend genug, dass sich die Ereignisse der Silvesternacht 2015/16 hätte wiederholen können. Genau so erschreckend, aber wohl typisch für Deutschland, insbesondere eine bestimmte politische Richtung, am 01. Januar sofort Kritik an der Polizei zu üben. Marcus da Gloria Martins, der gebürtige Kölner, ist ja nun in München bei der Polizei. Wäre er bei der Öffentlichkeitsarbeit der Polizei in Köln, hätte es den Ausdruck „Nofri“ vermutlich nicht gegeben, als die Polizei berichtete, was gerade vor sich ging. Das wäre bestimmt besser gewesen. Die Kölner Polizei kann ihre Berichterstattung also noch verbessern, stelle ich fest. Aber ich stelle auch fest, dass es keine massenhaften sexuellen Übergriffe auf Frauen gegeben hat, was für mich höchst beruhigend ist. Weniger beruhigend ist, dass es sehr wohl sexuelle Übergriffe gegeben hat, in einem Maße, den unsere Gesellschaft als „normal“ erachtet. Das ist für mich ein größeres Problem, als der Begriff „Nofri“.

Zu den Mitmenschen, die der Polizei Rassismus und andere ähnliche Dinge vorwerfen: es gibt da noch den Begriff der Verhältnismäßigkeit. Wenn die Polizei aufgrund von Erfahrungswerten davon ausgehen muss, dass sexuelle Massenangriffe auf Frauen unmittelbar bevorstehen, dann sollte sie handeln, bevor das passiert und nicht warten, bis es eskaliert, Frauen zu Schaden kommen und die ganze Sache nicht mehr einzudämmen ist. Für mich ist es durchaus verhältnismäßig, wenn einige Männer nordafrikanischen Aussehens vom Platz verwiesen werden, bzw. überprüft werden, um Übergriffe, wie sie ja letztes Jahr von einer Gruppe Männer ausgeübt wurden, die mit der diesjährigen Gruppe sehr deckungsgleich war, zu verhindern. Was ist denn wichtiger? Dass ein Nordafrikaner Silvester an der Domplatte feiert, oder dort feiernde Frauen nicht vergewaltigt werden? Dann muss ein Nordafrikaner halt eine Einschränkung seiner Freiheit hinnehmen, denn in dem Moment kann nur so gewährleistet werden, dass Frauen eine Vergewaltigung mit lebenslanger Traumatisierung nicht erleiden müssen. Welches Gut ist denn höher für uns? Die Freizügigkeit von Immigranten oder die Unversehrtheit von Frauen?

Ist das diskriminierend? Ja- vermutlich ist es das. Aber in diesem Zusammenhang war es die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass eine Eskalation stattfindet, die nicht mehr in den Griff zu kriegen ist. Jede Diskothek hat Türsteher, die jeden hinaus befördern, der nicht passt. Das müssen die auch nicht begründen und es ist akzeptiert. Diesmal hat sich die Polizei als „Türsteher“ zur Domplatte bewährt. Dabei wurden vermutlich einige Leute vom Platz verwiesen, die harmlos waren. Vermutlich wurde aber eine Menge, die nicht harmlos war, und eine Silvesternacht 15/16 wiederholen wollte, daran gehindert, dies zu tun. Das kann nicht falsch sein und dafür gehört die Polizei nicht kritisiert.

Statt auf die Polizei einzuhacken, sollte die Politik diese heftig veränderte Sicherheitslage in Deutschland betrachten und analysieren und die nötigen Schritte einleiten. Nämlich die, dass Menschen, die sich nicht an unsere Gesetze halten und gewalttätig sind, bestraft werden. Und dass die, deren Aufenthaltsrecht dadurch erlischt, auch gehen müssen. Ich denke, die Politik ist dabei, das zu klären und hoffe, es wird spürbaren Erfolg haben. Wir haben einen Rechtsstaat. Der Rechtsstaat darf aber nicht ausgehebelt werden, von Leuten, die alle ihre Rechte in Anspruch nehmen, sich sonst aber nicht an die Gesetze halten. Hier ist Handlungsbedarf. Hier ist es nötig, die Gesetze neu zu bedenken und anzupassen. Unser Rechtsstaat braucht Recht um sich vom Unrecht nicht besiegen zu lassen. Den Begriff „Nofri“ zu diskutieren ist hier nur ein Nebenkriegsschauplatz, der uns daran hindert, das zu tun, was zu tun ist!

In diesem Sinne ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2017!

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JA!

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8. Türchen des Adventskalenders der Blogozöse 2016

Heute feiert die Kirche das Fest Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Bei diesem Fest geht es in erster Linie darum, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens ohne Sünde war. Es geht nicht um die Verkündigung an Maria, dass sie den Sohn Gottes empfangen, gebären und als Sohn großziehen sollte. In zweiter Linie geht es allerdings schon darum, denn Maria wurde von Gott vor jeder Sünde bewahrt, um für diese große Aufgabe vorbereitet zu sein. Maria nahm diese Aufgabe mit einem einfachen „ja“ an. „Fiat“, mir geschehe nach Deinem Wort.

Marias einfaches „Ja“ ist für mich so tiefgründig, weil es ihr Leben verändert hat. Ein gewöhnliches Leben wurde heilig durch eine Einladung, die sie annahm. Ihr Leben war vertieft, aber die Gestalt blieb weitgehend dieselbe: Wie jede Mutter brauchte das Kind sie mitten in der Nacht, sie versorgte das Kleinkind sicher oft mit der Hoffnungen auf ein kurzes Nickerchen und sie richtete wie jede Mutter ihr Leben auf das ihres Kindes aus. Der Unterschied ist, dass sich ihre Aufmerksamkeit dem Kind zuwandte, das Jesus war. Als Maria „Ja“ sagte, begrüßte sie Gott im Kontext ihres bisherigen Lebens.

So ist es mit unserem Leben. Wenn wir „ja“ sagen, lädt Gott uns meistens zu dem ein, was bereits innerhalb unserer Möglichkeiten liegt, – er lädt uns ein, unsere gewöhnlichen Rollen als heilig zu betrachten. Können wir wie Maria, die Vertiefung unseres Lebens akzeptieren – genau in dem Rahmen, in dem wir es bisher gelebt haben? Können wir „Ja“ sagen und unser Leben heilig sein lassen?

Stelle Dir die Szene des „Ja“ vor. Welche Details siehst Du und wie beeinflussen diese Details, wie du die Antwort Mariens verstehst? Wir wissen, ihre Antwort war „Ja“, aber was war dahinter? Was dachte Maria? Bekam sie weiche Knie? Und wie wurden die weichen Knie sie Teil ihrer Reaktion? Wie stellst Du Dir das Gespräch vor, in dem in ihrem Herzen das „Ja“ entstand?

Uns wird gesagt, dass Maria nicht weglief, oder sich versteckte, als der Engel zu ihr kam. Ihre bestimmt sehr aufgewühlten Gefühle absorbierten nicht ihre Fähigkeit, der Frage des Engels Aufmerksamkeit zu schenken, zu reflektieren, und zu antworten. Diese Geistesgegenwart inspiriert mich. Ich denke an ihr „Ja“, und ich sehne mich danach, dass ich in meinen Begegnungen und Anfragen so präsent sein kann.

Welche Gefühle lenken mich bei meinen Begegnungen ab? Ist es Angst, dass ich den Anforderungen nicht gewachsen bin? Bin ich ärgerlich, weil mich schon wieder jemand braucht oder anfragt? Ist es vielleicht eine Schuld, die mich lähmt? Oder fühle ich mich nicht gebraucht?

Als Adventsreflexion denke ich heute über meinen Tag nach, versuche meine häufigsten Gefühle wahrzunehmen und übe mich darin, zu meinem tatsächlichen realen Leben zurück zu finden. Es in dem Rahmen zu leben, wie es mir gegeben ist und es zu bejahen. Daran, dass das mein Ziel ist, kann ich mich selbst erinnern, indem ich das Wort „JA!“ auf ein Blatt Papier schreibe, damit es mich an die Antwort Mariens erinnert. Oder ich wiederhole ein Wort, das mir in dieser Reflektion wichtig geworden ist, als ich meine Gefühle bemerkte und benannte. Ich wähle etwas Einfaches. Etwas, das mir hilft, mich auf das zu konzentrieren, was tatsächlich vor mir liegt.

Am Ende des Tages, frage ich mich: „Finde ich Momente, in denen ich wirklich präsent war, und was ist passiert, damit ich präsent sein konnte?“

 

Gott, du bist mein geduldiger Schöpfer.

Du lädst mich zu einem Leben in Fülle ein.

Sie sind meine reichliche Einladung.

Hilf mir, durch alle Schichten meines Lebens hindurch mit einem Ja zu antworten. Mit dem selben Ja, das Du von Maria gehört hast.

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Oh, Du min Köln am Rhing

Ja, ich liebe Köln, obgleich ich mir im Moment nicht vorstellen kann, was da in der Silvesternacht geschehen ist.

Am Montag abend – also erst vier Tage später – tauchte bei mir, die ich fast 1500 km weiter südlich lebe, erstmalig ein Link auf Facebook auf, zu einem Zeitungbericht der Geschehnisse. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht mitbekommen, dass wohl die ARD, nicht aber das ZDF über die Vorfälle berichtet hatte. Auch eine Merkwürdigkeit in dem Geschehen.

Dieses Schweigen der Medien liegt aber nicht daran, dass ich hier in Albanien keine Nachrichten bekomme. Es lag daran, dass nicht berichtet wurde. Und das ZDF berichtete selbst am Montag nocht nicht!  – Inzwischen ist es ein Vorfall, der es in die tägliche internationale Berichterstattung geschafft hat, und offenbar konnte man ihn nach Berichten in den Sozialen Medien nicht mehr verschweigen!

Am selben Abend unterhielt ich mich mit einigen Freunden und sagte etwas resigniert: Werdet Ihr sehen, am Ende wird gesagt, die Frauen sind Schuld und passieren wird nichts.

Ich hatte Recht und doch Unrecht. Erst schien es so, dass nach der Konferenz, die die Oberbürgermeisterin zusammen gerufen hatte, nicht wirklich der große Wurf herausgekommen war – es schienen mir viele Worte zu sein, aber wie die konkrete Umsetzung gehen sollte, das blieb für mich offen.

Kurz drauf befand sich die Oberbürgermeisterin von Köln in einem sogenannten Shitstorm der Sozialen Medien. Da bekam ich dann doch Unrecht mit meiner Aussage, passieren wird nichts. Es passierte dann im Verlaufe der nächsten Tage fast stündlich etwas. Allerdings nicht das Erhoffte, nämlich nicht die Festnahme und Bestrafung der Täter.

So ein Shitstorm ist nichts erfreuliches für den, der ihn abbekommt. Die Aussage der Oberbürgermeisterin, gefragt nach der Möglichkeit für Frauen, sich vor solchen Übergriffen, wie hier geschehen zu schützen, beantwortete die Frage zwar, aber die Antwort liefert keine praktikable Lösung. Die richtige Antwort gewesen: Eine Frau, die von 20-50 Männern umzingelt wird, die ihr die Kleider vom Leib reißen und sie begrapschen, kann sich davor nicht schützen. Das konnte ja am Silvesterabend auch die Polizei in den meisten Fällen nicht. Da die Vorschläge von Frau Reker im Zusammenhang mit den Ereignissen völlig unbrauchbar sind, entstand der – meiner Meinung nach auch berechtigte Eindruck – dass den Frauen und Opfern hier eine implizite Mitschuld gegeben wird, da sie z.B. nicht genügend Abstand gehalten hätten. Mich persönlich verwundert das nicht. Ich habe solche Schuldzuweisungen schon öfter mitbekommen, arbeite ich doch seit Jahren mit Frauen, die sexuell traumatisiert wurden. Mir sind diese impliziten Schuldzuweisungen bekannt und die stecken in unserer Gesellschaft so tief drin, dass sie in Stressituationen auch mal ausgesprochen werden – wie hier.

Es tauchte dann der Polizeibericht über die Silvesternacht auf, verfasst am 01.Januar, und da stand, es wäre ruhig zugegangen. Belege bringe ich hier nicht, besser lässt sich diese Chronologie bei Peter Winnemöller auf seinem Blog katholon nachlesen.

Spätestens da wurde es verwunderlich. Der Polizeipräsident von Köln, Wolfgang Albers, hielt sich bei der Pressekonfernz mit Frau Reker bedeckt. Er gab keine Auskunft darüber, warum dieser Bericht vorhanden war und wie er zustande kam.

Mit dem Wissen, dass die Täter nicht bekannt seien – gleichzeitig aber auch mit dem Hinweis, es seien keine Flüchtlinge (wie immer man das gewußt haben will bei unbekannten Tätern), vergingen einige Tage, in denen die Ereignisse von Köln auch in der internationalen Nachrichtenberichterstattung immer mehr Raum einnahmen. Es tauchten desweiteren andere Städtenamen auf, in denen gleiche Vorfälle passiert waren, Hamburg, Bielefeld, Düsseldorf und Stuttgart. Eine Terrorwarnung in München für den Silvesterabend verschwand aus den Nachrichten.

Gestern tauchte auf  T-online auf einmal die Nachricht auf, es gäbe Ermittlungserfolge, und die Täter stammten aus der örtlichen Drogenszene.  Ich unterhielt mich über diese Nachricht wieder mit einer Freundin, und wir beide fanden das seltsam. Solche Taten passen nicht wirklich zu Drogenabhängigen. Sollen das 1000 Dealer gewesen sein? Ich hatte den Eindruck: ein Schuldiger muß her. Und zwar schnell. Damit die Bevölkerung beruhigt wird. Geglaubt habe ich es nicht.

Es wurde auch betont, dass die Täter zwar sexuelle Straftaten begangen hätten, diese hätten aber lediglich dazu gedient, die Opfer abzulenken, und zu bestehlen. Gestern tauchte eine Zeugenaussage auf, eins der Opfer berichtet genau das Gegenteil. Ihr Handy wäre leicht zu stehlen gewesen, hätte aber niemanden interessiert. Interessiert hätte nur die sexuelle Belästigung. Bericht eines Opfers über sexuelle Absichten der Täter

Unter anderem setzte eine massive Polizeischelte ein. Nun habe ich ja lange in Köln gewohnt. Und ich weiß: Köln ist liebenswürdig anders. Es verwundert mich im ersten Augenblick also eher nicht, wenn ans Tageslicht kommen sollte, dass es einen unkoordinierten Polizeieinsatz gab. Köln eben. Diese Polizeischelte hatte aber etwas Gutes. Es platzte wohl einem oder mehreren Bundespolizisten der Kragen über die unberechtigte Polizeischelte und sie spielten einen internen Polizeibericht über die Geschehnisse der Presse zu.

Was soll man da wohl sagen. Es wurden 100 Menschen kontrolliert, und  Welt  schreibt, es seien mehrheitlich Syrer gewesen, ich zitiere:  „Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber. Sie haben Dokumente vorgelegt, die beim Stellen eines Asylantrags ausgehändigt werden.“

Wie stellt sich das ganze nun in meinen Augen dar?

Offenbar kam es in der Silvesternacht in mehreren Großstädten Deutschlands, und offenbar auch in Österreich und der Schweiz, zu Verfolgungsjagden auf Frauen, mit dem Ziel, diese sexuell zu belästigen und zu traumatisieren. Die Taten – so sieht es für mich im Moment aus – wurden mehrheitlich von syrischen Asylbewerbern begangen.

Die Antwort unserer Regierenden und Amtsinhaber auf dieses unvorstellbare Verbrechen ist: Verschweigen, Vertuschen und Verharmlosen.

Es gibt wohl inzwischen Deutsche, die sich zu Bürgerwehren zusammengeschlossen haben, und die sich zum Ziel gesetzt haben, die Frauen auf Deutschlands Strassen zu schützen, da die Polizei es offenbar nicht mehr kann.

Wohlgemerkt: wir reden hier von Deutschland.

Dienstags wollen sich nun wohl auch Rechte treffen, um am Abend in Gruppen durch Köln zu gehen, und Ausländer zu attackieren. Die entsprechende Facebookgruppe, in der sie sich verabredet haben, wurde offenbar gelöscht. Und am Samstag will Pegida demonstrieren – die Linken kommen natürlich zur Gegendemonstration.

Mir tut die Polizei leid. Wie wollen die das mit ihrer chronischen Unterbesetzung eigentlich hinkriegen?

Mir tun die Frauen leid, es wurden in der Silvesternacht so viele traumatisiert – viele von ihnen werden damit lebenslang zu kämpfen haben, einige psychisch daran erkranken, andere ihre Arbeit verlieren, weil sie nicht mehr ihren Alltag bewältigen können, weil sich diese Verbrechen in den Vordergrund ihres Bewußtseins drängen werden.

Mir tun die Freunde der Frauen leid, die ihre Freundinnen/Frauen nicht beschützen können. Sie fühlen sich ohnmächtig. Es kann sein, dass ihre Frauen sie nun dafür innerlich verachten, weil sie sie nicht beschützt haben. Es werden Beziehungen auseinandergehen, weil die Ereignisse zu belastend waren.

Mir tun die Deutschen leid. Deutschland wird zusehends instabil. Deutschlands Stabilität ruht nicht auf Wirtschaftswachstumszahlen, sondern auf Werten. Und diese Werte werden gerade mit Füßen getreten.

Mir tun die Kölner leid. Aber ich habe auch Hoffnung, dass Ihr mit Eurem großen Humor und Eurem Zusammenhalt auch das meistert.

An die Regierung und die Verantwortlichen möchte ich mich eigentlich gar nicht wenden. Dafür ist mein Vertrauensverlust nach all diesem Verschweigen und Vertuschen zu groß. Worte höre ich wohl, aber Taten wären besser.

Es gehören personelle Veränderungen her. Um Deutschlands willen.

 

 

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Der Adventskranz

Wir haben am Sonntag die Adventszeit begonnen. Das ist eine Zeit von ungefähr vier Wochen, die der geistigen Vorbereitung der Gläubigen auf Weihnachten dient.
Es ist Tradition, in Kirchen oder Kapellen, in der Familie oder auch im Büro Adventskränze oder Adventsgestecke aufzustellen, als Symbol für diese heilige Zeit.

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(Adventsgesteck in Kallmet, Albanien)

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Der Adventskranz ist natürlich nicht biblisch begründet, ja er hat noch nicht mal einen liturgischen Ursprung, aber er kann bei der Vorbereitung auf Weihnachten helfen. Daher möchte ich hier einmal kurz über die Entstehung und die Bedeutung des Adventskranzes nachdenken.
Im klassischen Adventskranz, wie wir ihn kennen, sind vier Kerzen auf einem immergrünen Kranz platziert. Bei uns ist das meistens Tannengrün. Diese Form ist besonders im deutschsprachigen Raum und in Nordamerika verbreitet. Der Ursprung des Adventskranzes liegt in Deutschland, bzw. in Germanien, also in heidnischer Zeit.
Die Germanen feierten im Dezember, den Monat, an dem die Tage wieder länger werden – am Sonnenwendfest, Ende Dezember, einige Tage vor unserem Weihnachtsfest.
Ab dem 16. Jahrhundert wird berichtet, dass der Gebrauch des Adventskranzes zum Brauchtum wird, und sich verbreitet.
Der evangelische Pastor Johann Hinrich Wichern (1808-1881) gestaltete im Jahre 1833 einen Kranz, den er in einem Haus verwendete, das junge Menschen in Not aufnahm. Auf diesen Kranz platzierte er 24 Kerzen, und jeden Tag wurde eine Kerze mehr angezündet. Dies sollte den Satz im Johannesevangelium versinnbildlichen: „Das Licht scheint in der Finsternis“ – mit dem die Menschwerdung Christi und seine Wohnung unter den Menschen uns beschrieben wird. Heute ist die Zahl der Kerzen auf vier reduziert, jeden Sonntag wird eine weitere Kerze angezündet.
Der Adventskranz dient also als eine Art Uhr, die die Zeit des Wartens auf Weihnachten darstellt. Am ersten Sonntag im Advent wird eine Kerze angezündet, die zweite Kerze am zweiten Sonntag im Advent, bis zum vierten Adventssonntag die vierte Kerze angezündet wird. Die ganze Zeit erinnern wir uns an verschiedene historische Epochen der Erlösung vor der Zeit Christi.
Da auch in biblischen Begriffen die Gegensätze Nacht-Tag ; Finsternis-Licht erwähnt werden und als Bilder unserer Erlösung durch das Erscheinen Christi verwendet werden, kann der Adventskranz auch in der Liturgie verwendet werden, da das Wort, das die Kerzen symbolisieren „Licht“ ist.
Heute werden auch oft kein Kranz mehr verwendet, sondern auch Wurzeln und verschiedene Gestecke. Das, was aber immer geblieben ist, sind die Kerzen, die im Laufe der Adventszeit nach und nach angezündet werden, um uns zu zeigen, dass das Licht nahe ist. Das Licht, das Christus unser Erlöser für uns ist.
Ich wünsche allen Lesern eine gesegnete, gnadenvolle Adventszeit.

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